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CeMAT 2020, 20. - 24. April
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Logistics 4.0

Ich weiß, wo Du in zwei Jahren bist!

Mit dem gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelten Low Cost Tracker stellte das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML auf der CeMAT 2018 einen wahren Dauerläufer vor: Dank einer Akkulaufzeit von zwei Jahren soll er eine langfristige Überwachung von Gütern ermöglichen.

09.05.2018
Fraunhofer-Low-Cost-Tracker
Fraunhofer-Low-Cost-Tracker

Mit dem neuen Low Cost Tracker wollen die Entwicklungspartner Fraunhofer IML und Deutsche Telekom nach dem IoT Service Button, mit dem sich zum Beispiel Bestellvorgänge automatisch auslösen lassen, einen weiteren wichtigen Baustein für das Internet der Dinge verfügbar machen. Dank des Maschinennetzes NarrowBand IoT (NB-IoT), das einen geringen Stromverbrauch und eine gute Gebäudedurchdringung ermöglicht, soll der neue Tracker im Vergleich zu Technologien auf GPS-Basis deutlich energiesparender und kostengünstiger sein - und somit Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen einen Weg für einen großflächigen Einsatz des Trackings eröffnen.

"Der Low Cost Tracker hat das Potenzial zum Game Changer im Internet der Dinge, dank geringster Kosten, weltweitem 3GPP-Standard und unglaublich langer Batterielaufzeiten", erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Michael ten Hompel als geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. Der robuste, wasserdichte Tracker soll zum Beispiel das Auffinden von Paletten, Transportboxen oder Rollbehältern ermöglichen und dank der eingebauten Sensorik auch Bewegungsdaten und Temperaturen erfassen können, um beispielsweise zu überwachen, ob ein Transport vorschriftsmäßig verläuft. Zudem kann der neue Tracker für Diebstahlschutz sorgen, da ein eingebauter Magnetfeldsensor Alarm schlägt, sobald der Tracker von seinem Objekt entfernt wird.

"Durch fehlende Informationen erreichen 30 Prozent aller Lieferungen weltweit nicht rechtzeitig ihr Ziel, und Frachtdiebstahl kostet Unternehmen Milliarden Euro", daran erinnert Anette Bronder, die als Chefin des Digital- und Sicherheitsgeschäfts der Deutschen Telekom die Vorteile des neuen Trackers auf den Punkt bringt: "Intelligent vernetzte Paletten und Ladungsträger bringen mehr Transparenz in die Lieferkette, der Gütertransport über Wasser, Schiene und Straße kann gezielter gesteuert werden und Dieben wird es künftig sehr schwer gemacht."

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