Auch Schüler verdienen sich gerne nebenbei ein Taschengeld auf 400-Euro-Basis, z.B. als Aushilfe für die Ablage. Möglicherweise wird mehr daraus, denn nicht selten entscheidet ein Neben- oder Ferienjob über die weitere Berufswahl. Die örtlichen Universitäten vermitteln meist Werkstudenten.
Eine Option für Unternehmen ohne Universität in der Nachbarschaft ist das KOoperative StudienMOdell (KOSMO) der Fachhochschule Kaiserslautern, an der auch kleine Unternehmen außerhalb der Region teilnehmen können.
Um an dem Modell teilzunehmen, schließt das Unternehmen mit der FH einen Kooperationsrahmenvertrag ab und zahlt dem Studierenden in der Regel einen Lohn, der jedoch nicht vorgeschrieben ist. Im Gegenzug verpflichtet sich der Student, alle Praxisphasen, Projektarbeiten, Bachelor-Arbeiten etc. im Unternehmen zu leisten. Das Modell ist auf alle Studiengänge anwendbar und auch in späteren Semestern können Betriebe und Studenten einsteigen. Der Betrieb kann seinen Standort auch außerhalb der drei FH-Standorte Kaiserslautern, Pirmansens und Zweibrücken haben. Daneben sind Unternehmer dazu eingeladen, Messestände aufzustellen und Vorträge in Vorlesungen zu halten. Ebenso können sie Diplomarbeiten anbieten, wenn sie nicht in der Region ansässig sind.