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CeMAT 2018, 23. - 27. April
CeMAT News

Trendspots:

Am Horizont für 2018

31.03.2017

BITO gibt Ideen ein Zuhause
Die Fritz Bittmann Holding GmbH schafft mit dem BITO CAMPUS für Technologie-orientierte Gründer und Absolventen einen Ort, an dem sie perfekte Bedingungen für die Verwirklichung ihrer Ideen finden.

Die Denkmal geschützte ehemalige Volksschule in Meisenheim am Glan soll ab Mai 2017 mit ihren großen Licht durchfluteten Räumen und dem angegliederten Park zu einem Ort des Beginnens und Lernens werden - für junge Gründer aus Bereichen wie Logistik, Intralogistik, Robotik oder Materialkunde und für Hochschulabsolventen der entsprechenden technischen Fakultäten. "Wir möchten unser Wissen mit dem der Menschen des Gründungszentrums austauschen und neben Gedankengut und Praxiserfahrung den Gründern für ihre Arbeit außerdem die Nutzung der BITO-Werkstätten zur Verfügung stellen", so Sabine Bittmann, Ehefrau des Inhabers der Fritz Bittmann Holding GmbH. "Dadurch sollen ein großes Netzwerk und viele Synergien entstehen, von denen nicht nur die Existenzgründer, sondern auch unsere Mitarbeiter und das Unternehmen profitieren werden."

Der BITO CAMPUS wird neben Einzel- und Gemeinschaftsbüros, Coworkingspaces und kleinen Werkstätten für praktisches Arbeiten auch Wohneinheiten umfassen. Mit Workshops, Seminaren und Vorträgen für den Start in die Selbständigkeit soll die Infrastruktur mit Leben gefüllt werden. Richard Haxel, seit dem ersten Dezember 2016 Geschäftsführer des BITO CAMPUS, ist vom Konzept des Gründungszentrums überzeugt: "Ich freue mich sehr auf den Aufbau dieses Projektes, das eine Sonderstellung unter den Existenzgründungszentren haben wird - inhaltlich, aber auch von Betreiberseite, denn es ist nicht staatlich gefördert, sondern rein privat finanziert. Außerdem wird der BITO CAMPUS für die Region eine ganz besondere Bedeutung haben, die Struktur bereichern und ein bisschen Großstadtflair in den ländlichen Raum bringen."
BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH (D-55590 Meisenheim)
Ansprechpartnerin: Sarah Hartmann
Tel. +49 6753 122-124
E-Mail: presse@bito.com

Mit dem Kunden Hand in Hand
SSI Schäfer realisiert die Erweiterung des Logistikzentrums des Lack- und Farbenherstellers MIPA SE an dessen Hauptsitz in Essenbach. Gemeinsam mit MIPA SE wird SSI Schäfer als Systemanbieter eine individuelle Lösung schaffen - vom Silobau bis zur Integration der Software und Informationstechnologie.

Die aktuelle Planung sieht vor, für die Logistik ein automatisches Palettenlager in Silobauweise zu errichten, mit 9 680 Stellplätzen verteilt auf vier Gassen und mit einer Höhe von rund 23 Metern. Es gilt, weitere Kapazität zu gewinnen, um wachsendes Produktionsvolumen Flächen sparend lagern zu können. Die Bündelung der Lagerkapazität im Neubau rechnet sich vor allem durch den Umstand, dass externe Lager aufgelöst werden können. Zudem soll die Logistikkompetenz vor Ort eine optimierte Lieferfähigkeit ermöglichen.

Das Zukunfts-orientierte Konzept entwickelten die Experten von SSI Schäfer Hand in Hand mit ihrem Kunden MIPA SE. Es beinhaltet beispielsweise die Ausstattung des Neubaues mit vier Regalbediengeräten des Typs Exyz mit Green-Technology sowie mit Palettenfördertechnik, deren Steuerung ebenfalls von SSI Schäfer integriert und installiert wird. Zudem soll für die Lagerverwaltung, die Materialflusssteuerung und die Visualisierung im automatischen wie auch manuellen Lagerbereich das SSI Schäfer Warehouse Management System WAMAS eingesetzt werden. SSI Schäfer wird als ganzheitlicher Systemanbieter und IT-Spezialist auch die schnittstellenfreie Anbindung an das ERP-System INFOR M3 des Lack- und Farbenherstellers MIPA SE realisieren. Da die Übergabe des gesamten Hochregallagers voraussichtlich im Januar 2018 erfolgen wird, ist die CeMAT 2018 die beste Gelegenheit, sich auf dem Messestand von SSI Schäfer über die erfolgreich umgesetzten Detaillösungen zu informieren.
Fritz Schäfer GmbH (D-57290 Neunkirchen / Siegerland)
Ansprechpartnerin: Lea Werthebach
Tel.: +49 2735 70 395
E-Mail: Lea.Werthebach@ssi-schaefer.com

Die ganze Welt der Logistik an einem Tag
Es gibt ihn seit 2008: Der von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V. organisierte "Tag der Logistik" ermöglicht tiefe Einblicke in die Welt der Logistik, wenn Unternehmen und Organisationen der Branche ihre Pforten für interessierte Besucher öffnen - am 27. April 2017 ist es wieder soweit.

Im vergangenen Jahr kamen rund 40 000 Teilnehmer auf 458 Veranstaltungen in Deutschland und gut 20 weiteren Ländern zusammen. Beeindruckende Zahlen, die auch in diesem Jahr wieder erreicht werden sollen. Zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn und der Türkei sind bereits im Angebot, und täglich kommen weitere hinzu, die am 27. April 2017 allen Interessierten einen kostenfreien Einblick in Logistik-Betriebe, Forschungs-Institute und Bildungseinrichtungen ermöglichen.

Eine komplette, stets aktuelle Übersicht aller Angebote am "Tag der Logistik" ist auf der zentralen Website www.tag-der-logistik.de zu finden - alphabetisch aufgelistet, von der Wiesbadener Abbott Diagnostics GmbH, bei der man erleben kann, wie ein europäisches Distributionszentrum Produkte in mehr als 150 Länder dieser Erde versendet, bis zur Schweizer Zwei GmbH, bei der man sich zum Lkw-Chauffeur ausbilden lassen kann.

Die Idee hinter dem von der BVL organisierten "Tag der Logistik" ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen, um über die Leistungen der Branche zu informieren und das Bewusstsein für die Bedeutung der Logistik zu schärfen. Viele wissen es aus eigener Erfahrung: Wer den Alltag der Logistik einmal live erleben konnte, ist meist tief beeindruckt. Aber auch das Netzwerken steht im Vordergrund - jedes Jahr werden am "Tag der Logistik" wertvolle Kontakte geknüpft und nicht selten auch Ausbildungs-, Arbeits- und Kooperationsverträge geschlossen.
Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V. (D-28195 Bremen)
Ansprechpartnerin: Anja Stubbe
Tel.: +49 421 173 84 23
E-Mail: stubbe@bvl.de

Den Prozess der Paketzustellung neu denken!
Das Stuttgarter Technologie-Startup CIKONI vereinte Bionik und Hightech-Materialien für die moderne Logistik, um ein zukunftsweisendes CFK-Leichtbauregal für den Mercedes-Benz Vision Van zu entwickeln.

Er erregte bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge 2015 in Hannover Aufsehen: der Vision Van von Mercedes-Benz, der Weg weisendes Design mit innovativen technischen Lösungen verbindet, um den Prozess der Paketzustellung neu zu denken. Im Mittelpunkt des neuartigen Fahrzeug-Konzeptes steht das intelligente Laderaum-Management, mit dem sowohl die Beladung des Fahrzeugs am Logistikzentrum als auch die Auslieferung der Pakete an den Empfänger effizienter werden soll. Dem Motto "One-Shot-Loading" folgend, soll der Vision-Van-Nutzer Zeit und Kosten bei Be- und Entladung sparen können, da das vom Stuttgarter Technologie-Startup CIKONI entwickelte Regalsystem vollständig bestückt in den Laderaum geschoben werden kann.

Das Leichtbauregal von CIKONI erfüllt zahlreiche Funktionen: Durch integrierte Funktionselemente ermöglicht es die schnelle Beladung, während der Fahrt sichert es die Ladung mit einem intelligenten Materialmix aus Carbon, Aluminium und Sandwichbauweisen, der hohe Stabilität bei Bremsmanövern und Kurvenfahrten bei gleichzeitig geringem Eigengewicht garantiert, und am Zielort gibt es die Ladungsträger für die automatisierte Entnahme frei. Da CIKONI über große Expertise für Multimaterial Leichtbaulösungen verfügt, konnte das verfügbare Ladevolumen des Vision Van optimal genutzt werden, sodass sich Volumen und Gewicht des Leichtbauregals positiv auf die Effizienz des ganzen Systems auswirken. Zudem soll die innovative Gesamtlösung von CIKONI durch bionisch inspiriertes Design, Strukturoptimierung und Funktionsintegration neben den hohen optischen Ansprüchen auch alle technischen Vorgaben erfüllen.
TTI GmbH – CIKONI TGU (D-70569 Stuttgart)
Ansprechpartner: Dr. Farbod Nezami
Tel.: +49 711 26 37 56 00
E-Mail: nezami@cikoni.com

Was macht der Bachelor im Boot Camp?
Diese Frage ist leicht zu beantworten: Er lernt wichtige Technologien für die Lieferkette 4.0 kennen - die KLU Kühne Logistics University organisiert für Bachelor-Studierende aus aller Welt das englischsprachige "Boot Camp: Digitalization in Logistics".

Das Entwicklungstempo der Digitalisierung in der Logistik nimmt stetig zu, da gilt es, den Überblick zu behalten. Standort- und Bestandsdaten werden von Smart Devices in Echtzeit erfasst, die moderne Robotik ermöglicht eine neue Qualität der Automatisierung im Lager, Drohnen übernehmen Aufgaben bei der Auslieferung und Big Data optimiert Just-in-Time-Lieferungen. Diese und andere für die Lieferkette 4.0 wichtige Technologien sind Thema des dreitägigen Workshops der KLU in der Hamburger HafenCity vom 5. bis 7. April 2017.

Mit der Lufthansa Technik AG, Kühne + Nagel und DPD unterstützen drei Top-Unternehmen der Branche die Fortbildung der Bachelor-Studierenden, indem sie darlegen, wie sie sich die neuen Technologien zunutze machen. Die Kombination aus Vorlesungen, Präsentationen, Fallstudien, Gruppenarbeiten und -diskussionen des Workshops soll wichtige Themenkomplexe von allen Seiten beleuchten, erörtert werden beispielsweise Fragen wie: Welches Potenzial haben neue Technologien zur Optimierung von Prozessen? Wo können sie zur Steigerung der Flexibilität genutzt werden? Wie sammelt und analysiert man Daten zum Nutzen der Supply Chains? Und wie können Kunden von den neuen Technologien profitieren?

Drei Professoren, die an der KLU erforschen, wie die Einführung digitaltechnischer Systeme die Logistik und das Supply Chain Management verändert, werden den Workshop begleiten: Asvin Goel, Associate Professor of Logistics and Supply Chain Management, Dimka Karastoyanova, Associate Professor of Data Science and Business Intelligence und André Ludwig, Associate Professor of Computer Science in Logistics.
Kühne Logistics University (D-20457 Hamburg)
Ansprechpartnerin: Kristina Brümmer
Tel.: +49 40 328707-152
E-Mail: kristina.bruemmer@the-klu.org

"Emili" machts möglich: Beziehungskiste neu interpretiert
Auf die Geste kommt es an: Forscher des Fraunhofer IML entwickelten mit "Emili" ein interaktives, über Gesten steuerbares Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) in der Größe eines Kleinladungsträgers (KLT), das die Mensch-Maschine-Kommunikation auf ein völlig neues Level heben soll.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML will mit Emili nicht weniger als einen Meilenstein in Richtung Social Networked Industry erreicht haben. Der ergonomische, mobile, interaktive Ladungsträger für die Intralogistik, wofür das Akronym Emili steht, soll als erstes autonomes FTF eine intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Emili lässt sich mit so genannten Wearables, beispielsweise mit einem intelligenten Armband, über Gesten steuern, heranwinken und fortschicken - sie kann also unmittelbar mit den Menschen in ihrer Umgebung interagieren. Zudem lässt sich Emili auch über Smartphones, Tablets oder Smart Glasses ansteuern.

Da sich erfolgreiche Beziehungskisten durch gute Kommunikation auszeichnen, teilt Emili wichtige Informationen mit ihren menschlichen Partnern: Ein Energie sparendes E-Ink-Display an ihrer Front zeigt aktuelle Zustände und Rückmeldungen, um die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und dem FTF, das auch selbst als Behälter fungieren kann, so natürlich wie möglich zu gestalten. Das Fraunhofer IML sieht darin eine Grundvoraussetzung für die Social Networked Industry der Zukunft, in der Menschen und Maschinen auf Basis sozialer Netzwerke Informationen teilen und miteinander kommunizieren. "Es wird uns bald ganz normal vorkommen, mit einer Kiste zu reden", prognostiziert Prof. Dr. Michael ten Hompel. Der geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer IML ist von Emilis Potenzial überzeugt: "Emili ist der industrielle Prototyp für eine zukünftige Social Networked Industry, in der Menschen mit intelligenten Maschinen wie Emili zusammenarbeiten werden."
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (D-44227 Dortmund)
Ansprechpartnerin: Dipl.-Kffr. Bettina von Janczewski
Tel.: +49 231 9743-193
E-Mail: bettina.von.janczewski@iml.fraunhofer.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter CeMAT-Neuheiten

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