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CeMAT 2018, 23. - 27. April
CeMAT News

Trendspots: Am Horizont für 2018 - Folge 3

Studierende sollen liefern: Ideen für die Paketzustellung.
Toyota Material Handling lädt alle europäischen Design-Studenten und -Absolventen (2017) ein, bis zum 22. Oktober 2017 mit ihren Ideen der Paketzustellung ein neues Gesicht zu geben. Die Sieger-Designs werden auf der CeMAT 2018 in Hannover vorgestellt.

24.05.2017

Studierende sollen liefern: Ideen für die Paketzustellung
Toyota Material Handling lädt alle europäischen Design-Studenten und -Absolventen (2017) ein, bis zum 22. Oktober 2017 mit ihren Ideen der Paketzustellung ein neues Gesicht zu geben. Die Sieger-Designs werden auf der CeMAT 2018 in Hannover vorgestellt.

"Package Delivery. Join the revolution" - so lautet das Motto des dritten Toyota Logistik Design Wettbewerbs (TLDC 2018), mit dem Toyota Material Handling erneut vorausdenkende Impulsgeber unter europäischen Nachwuchsdesignern sucht. Da immer mehr Konsumenten ihre Wunschartikel online kaufen und großen Wert auf eine schnelle Lieferung legen, nimmt sich Toyotas dritter Design Wettbewerb nun dem E-Commerce-Trend an. Dabei sollen aktuelle Rahmenbedingungen wie die Verkehrssituation bei der Auslieferung berücksichtigt und ebenso schnelle wie nachhaltige und revolutionäre Alternativen zur traditionellen Lieferkette entwickelt werden.

Gesucht wird eine Lösung, welche die direkte Lieferung sicherstellt und die Auslieferung auf dem „letzten" Kilometer optimiert. Die Teilnehmer des TLDC 2018 sollen sich hierzu von Toyotas Philosophie und Innovationsgedanken inspirieren lassen. "Als wir vor vier Jahren den Toyota Logistik Design Wettbewerb ins Leben gerufen haben, hätten wir das enorme Interesse europäischer Design-Studenten und -Absolventen nicht erwartet", sagt Magnus Oliveira Andersson, Leiter Design, Toyota Material Handling Europe. "Drei unserer aktuellen Mitarbeiter haben in den vergangenen Auflagen des Wettbewerbs teilgenommen und arbeiten nun mit uns im Design Center. In den Dialog mit jungen Designern zu treten, ist unsere Art, offen für neue Ideen zu bleiben."

Ab sofort und bis zum 22. Oktober 2017 nimmt Toyota Material Handling auf der Website https://tldc.toyota-forklifts.eu Bewerbungen von allen europäischen Design-Studenten und -Absolventen (2017) an. Neben einem Geldpreis in Höhe von 5 000 Euro und einer Auszeichnung mit dem "First People's Award" warten auf den oder die Gewinner beste Möglichkeiten, die Sieger-Designs internationalen Branchenvertretern auf der CeMAT 2018 in Hannover vorzustellen.

Toyota Material Handling Deutschland GmbH (D-30916 Isernhagen)
Ansprechpartnerin: Melanie Jendro
Tel.: +49 511 72 62-160
E-Mail: melanie.jendro@de.toyota-industries.eu

Symbiose von Mensch und Technik
Die nicht-wertschöpfenden und belastenden Arbeiten in der Logistik will SEW-EURODRIVE künftig mobilen Assistenzsystemen überlassen. Unter dem Motto "Bewährtes erhalten und Neues schaffen" schaffen die Bruchsaler Voraussetzungen für die Symbiose von Mensch und Technik.

Kernelement der Industrie-4.0-Lösungen, die SEW-EURODRIVE zuletzt auf der HANNOVER MESSE 2017 vorstellte, ist die lose Verkettung einzelner Prozessmodule. Beispielsweise sollen mobile Logistikassistenten als Schwarm frei im Raum navigieren und die logistische Andienung übernehmen. Dank einer möglichen Anpassung der Arbeits- beziehungsweise Übergabehöhe könnten sie auch als mobile Montageassistenten eingesetzt werden.

Die Navigation und Ortung erfolgt über die neue Technik SLAM. Die Abkürzung steht für Simultaneous Localization and Mapping und bedeutet, dass die mobilen Logistikassistenten mit Sicherheitslaserscannern ausgestattet sind, die Laserstrahlen aussenden und deren Reflektionen an den Objekten der Umgebung messen und so die Entfernung der Objekte zum mobilen Logistikassistenten ermitteln. Anhand der Lasermessdaten soll das Navigationssystem des Assistenten eine Karte der Umgebung erstellen können. Aufgrund der Lasermessdaten und Odometrie, also der Schätzung von Position und Orientierung anhand des Vortriebsystems, ist das Fahrzeug in der Lage, seine Position in dieser Karte festzustellen. Zudem soll die Positionierung relativ zu den anderen Objekten möglich sein, sodass auf diese Weise eine freie Navigation - beispielsweise in einem Lager - ohne weitere Referenzpunkte zu realisieren ist.

SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG (D-76646 Bruchsal)
Ansprechpartner: Stefan Brill
Tel.: +49 7251 75-2525
E-Mail: stefan.brill@sew-eurodrive.de

Laudatoren beeindruckt von Siegern des IFOY Awards 2017
Bei der IFOY Award Night am 9. Mai wurden die besten Intralogistikgeräte des Jahres gekürt. Die Laudatoren - unter ihnen auch Dr. Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG und verantwortlich für die CeMAT - zeigten sich von den Siegern in vier Kategorien beeindruckt.

Sieben Unternehmen zählten mit insgesamt elf Geräten und Lösungen in diesem Jahr zu den Nominierten im Finale des IFOY Award, zu dessen Partnern auch die CeMAT gehört. Das intensive Auswahlverfahren dauerte ein gutes halbes Jahr, entsprechend groß war die Spannung, als die Laudatoren die im Vorfeld wie immer gut gehüteten Namen der Sieger in den vier Kategorien des IFOY Award verkündeten. Über die Trophäen aus Metall und Glas konnten sich schließlich Jungheinrich, Torwegge und - gleich zweimal - Still mit lautem Jubel freuen.

Anita Würmser zog als geschäftsführende Vorsitzende der IFOY-Jury eine positive Bilanz: "Industrie 4.0 zieht mit Riesenschritten in die Intralogistik ein. Die Sieger haben hier Innovationen gezeigt, die in puncto Kundennutzen nicht nur Quantensprünge versprechen, sondern auch messbar nachweisen." So gewann der weltweit erste autonome Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still in der Kategorie "Warehouse Truck". Laudator Dr. Jochen Köckler erklärte die Beweggründe der Jury: "Der iGo neo CX 20 lieferte bei den IFOY-Testtagen eine spektakuläre Performance ab und überzeugte so die Tester, die IFOY-Berater und letztlich auch die Jury. Ausschlaggebend war der hohe Innovationswert in Verbindung mit einem überragendem Kundennutzen sowie der professionellen Umsetzung - ein Meilenstein in der Intralogistik." Den zweiten IFOY Award - diesmal in der Kategorie "Special Vehicle" - erhielt Still für einen Schwerlast-Routenzug mit automatischer Be- und Entladung, der im Auftrag eines englischen Baumaschinenherstellers entwickelt wurde.

In der Kategorie "Automated Guided Vehicle" gewann das flexible FTS-Konzept TORsten von Torwegge, das als omnidirektionales Schwerlast-FTS Lasten bis zu 7,5 Tonnen bewegen kann. In der Kategorie "Special of the Year“" schließlich wählte die Jury die Jungheinrich Indoor Ortung zum Preisträger, die nicht zuletzt dank ihres großen Kundenutzens und der hohen Marktrelevanz überzeugen konnte.

IFOY Award (D-85737 Ismaning)
Ansprechpartnerin: Anita Würmser
Tel.: +49 89 95 82 26-11
E-Mail: anita.wuermser@ifoy.org

Einen Oscar in der Kategorie Hygiene für diese Rolle!
Die Blickle Räder+Rollen GmbH & Co. KG aus Rosenfeld will mit ihrer neuen Radserie POBS die positiven Eigenschaften eines hochwertigen Polyurethan-Laufbelages mit dem hohen Anforderungsprofil der Lebensmittelindustrie in Sachen Hygiene vereinen.

In Bäckereien, Metzgereien, Großküchen oder beim Speisetransport kommen bislang meist harte Kunststoffräder zum Einsatz, da sie aufgrund ihrer Eigenschaft den hohen hygienischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie in der Regel gerecht werden. Denn die Rollen dürfen weder Fahrspuren auf den Böden hinterlassen, noch - wegen der meist feuchten Umgebung - durch Wasser angreifbar sein. Allerdings haben harte Kunststoffräder auch Nachteile: Sie verursachen ein deutlich hörbares Fahrgeräusch, und aufgrund der fehlenden Abfederung wird das zu transportierende Material nicht geschont. Mit ihrem geräuscharmen bodenschonenden Lauf sowie sehr geringen Rollwiderstand und hohen Fahrkomfort könnten Polyurethan-Laufbeläge eine Alternative sein, wenn da nicht das Problem der fehlenden Hydrolysestabilität wäre, das bislang den Einsatz dieser Radserien in der Lebensmittelindustrie verhindert hat. Denn beim ständigen Kontakt mit Wasser würden diese Räder mit der Zeit korrodieren und die entstehenden Schmutzpartikel könnten das Produktionsumfeld beeinträchtigen.

Nun aber soll dieses Problem der Vergangenheit angehören, denn mit der neuen Radserie POBS ist es Blickle gelungen, die positiven Eigenschaften eines hochwertigen Polyurethan-Laufbelages mit den hohen hygienischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie in Einklang zu bringen. Für den Laufbelag der Serie POBS entwickelte Blickle das reaktionsgegossene Premium-Polyurethan "Blickle Besthane Soft", das zu hundert Prozent hydrolysestabil und korrosionsbeständig sein soll. Auch zahlreiche aggressive Chemikalien können laut Blickle dem Material nichts anhaben. Zudem zeichnen sich die neuen Räder, die für Temperaturen von -25 bis +70 Grad Celsius und Tragfähigkeiten bis zu 500 Kilogramm geeignet sind, durch eine hohe dynamische Belastbarkeit aus. Für einen komfortablen und geräuscharmen Lauf sorgt der dicke und weich aufgegossene Laufbelag, der keine Spuren oder Verfärbungen auf den Fahrwegen hinterlässt. Auch das Gehäuse der gefertigten Lenk- und Bockrollen, das aus einem hochwertigen rostfreien Chrom-Nickel-Stahl besteht, ist ebenfalls optimal an die feuchten Umgebungen angepasst. In einigen Kundenprojekten soll sich die neue Radserie POBS bereits bestens bewährt haben, sodass sie nun auch in das Blickle Standard-Programm mit aufgenommen wird.

Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG (D-72348 Rosenfeld)
Ansprechpartner: Werner Herre
Tel.: +49 7428 932-0
E-Mail: info@blickle.com

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots

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