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CeMAT 2018, 23. - 27. April
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Trendspots zur CeMAT - Folge 4

Keiner ist stärker!
Als weltweit führende Produzentin von Schlüsselprodukten für die innerbetriebliche Logistik will die Interroll Gruppe einmal mehr Maßstäbe bei modernen Materialflusslösungen setzen, diesmal mit einem neuen Synchron-Trommelmotor für Bandfördersysteme, der so stark wie kein anderer sein soll.

23.08.2017

Der laut Interroll weltweit stärkste Synchron-Trommelmotor für Bandfördersysteme stellt eine nachgewiesene Leistung von bis zu 1,1 Kilowatt zur Verfügung. Der neue Antrieb soll Anwender aus den Bereich der Logistik mit seinem besonders hohen Drehmoment sowie seiner sehr starken Bandzugskraft überzeugen und sich für Aufgaben empfehlen, bei denen ein hoher Durchsatz von Fördergütern erforderlich ist. "Unsere Trommelmotoren helfen Systemintegratoren und Anlagenbauern auf der ganzen Welt, leistungsstarke, energieeffiziente und kompakte Förderlösungen zu realisieren", erklärt Dr. Hauke Tiedemann, Geschäftsführer der Interroll Trommelmotoren GmbH in Baal, Deutschland. "In den neuen Synchron-Trommelmotoren, die unser Produktangebot um höhere Leistungsklassen ergänzen, ist die umfassende Expertise unserer Ingenieure in Sachen Technologie und Kundenbedürfnisse eingeflossen. Mit dem neuen Produkt können Interroll-Kunden neue Einsatzszenarien im betrieblichen Materialfluss flexibel und effizient umsetzen."

Bandgeschwindigkeiten von bis zu 3,34 Metern pro Sekunde sollen dank des neuen Motors, der auch mit steilen Beschleunigungs- und Abbremsrampen keine Probleme hat, künftig möglich sein. Der Antrieb, der komplett aus Edelstahl gefertigt ist, erfüllt zudem höchste Hygieneansprüche: Die Konstruktion und das Design des vollständig geschlossenen Antriebes entsprechen den Richtlinien der European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG), und alle eingesetzten Materialien sind nach Vorgaben der USDA/FDA und der EU-Verordnung EG 1935/2004 zertifiziert. Darüber dürften sich insbesondere die Lebensmittel- und die Pharma-Industrie freuen, für die nun mit dem neue Synchron-Trommelmotor von Interroll eine Antriebslösung zur Verfügung steht, die im Vergleich zu Lösungen mit traditionellen Getriebemotoren Reinigungs- und Desinfektionszeiten um bis zu 30 Prozent verringern soll. Ein weiteres Argument für den Einsatz des neuen Antriebs liefert seine laut Interroll einzigartige Energieeffizienz - dank Motoren, die einen Leistungsverlust von lediglich neun Prozent aufweisen. Ein aus gehärtetem Stahl gefertigtes Planetengetriebe soll 92 bis 95 Prozent der verfügbaren Leistung direkt auf das jeweilige Fördersystem übertragen und den Energiebedarf im Vergleich zu alternativen Antriebssystemen drastisch reduzieren.

Interroll (Schweiz) AG (CH-6592 Sant'Antonino, Schweiz)
Ansprechpartner: Martin Regnet
Tel.: +41 91 850 25 21
E-Mail: media@interroll.com

Jetzt kann herkömmliche Luftpolsterfolie einpacken!
Mit der neuen AIRplus Wrap-Folie bringt Storopack, der Spezialist für Schutzverpackungen, eine Luftpolsterfolie auf den Markt, mit der sich empfindliche Produkte besonders eng umwickeln lassen und die als Platz sparender Ersatz künftig die traditionelle Luftpolsterfolie ablösen soll.

Dank ihrer flexiblen wellenförmigen Struktur lässt sich die neue AIRplus Wrap-Folie besonders eng um das Packgut wickeln, um zerbrechliche und empfindliche Produkte unterschiedlicher Größen noch besser vor Stößen, Kratzern und Beschädigungen zu schützen. Ein weiterer Vorteil der innovativen Folie ist, sie "on-demand" produzieren zu können, denn die Luftpolster kann der Packer ganz nach Bedarf direkt am Packplatz herstellen. Gegenüber voraufgeblasenen Luftpolsterfolien, die auf großen Rollen geliefert werden, reichlich Lagerplatz brauchen und stetig zum Packplatz transportiert werden müssen, ist das ein großer Pluspunkt.

Die AIRplus Wrap-Folie, die in den zwei Formaten 400 x 175 Millimeter (Wrap Folie 19d) und 710 x 175 Millimeter (Wrap Folie 36d) erhältlich ist, wird mit den kompakten Storopack-Maschinensystemen AIRplus Mini und AIRplus GTI produziert. "Ziel bei der Entwicklung der AIRplus Wrap-Folie war es, das Packgut noch enger wickeln zu können, um den Produktschutz zu erhöhen", erklärt Michael Spicker, Produktmanager AIR bei Storopack. "Mit der speziellen wellenförmigen Struktur ist uns das gelungen. Die Folie ist zugleich eine clevere Alternative für Händler und Produzenten, die noch auf große Rollen mit bereits aufgeblasener Luftpolsterfolie setzen. Denn wer die Luftpolster erst am Packplatz ganz nach Bedarf produziert, senkt seine Prozess- und Lagerhaltungskosten." Die neue AIRplus Wrap-Folie soll sich somit in das bestehende AIRplus-Produktportfolio von Storopack - mit den Folien Void für große Luftpolster zum Ausfüllen von Hohlraum, Cushion mit kleineren Luftkammern zum Fixieren und Polstern sowie Bubble mit runden Luftkammern zum Einwickeln des Packguts - einreihen. Gemeinsames Kennzeichen dieser Folien: Alle lassen sich direkt am Packplatz produzieren und sollen sich ohne Weiteres in jeden Verpackungsprozess integrieren lassen.

Storopack Hans Reichenecker GmbH (D-72555 Metzingen)
Ansprechpartner: Rene Jochum
Tel.: +49 711 97893-35
E-Mail: jochum@cc-stuttgart.de

Auf diesen Boom hat die Industrie 4.0 gewartet
Mit der neuen BEUMER Overall Operation Monitoring App - kurz: BOOM App - für die mobile Verfolgung des Betriebes kompletter Verpackungslinien will die BEUMER Group weiter Richtung Industrie 4.0 gehen.

Als ein international führender Hersteller der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen stellt die BEUMER Group nun mit der BEUMER Overall Operation Monitoring App eine Anwendung vor, dank der Mitarbeiter über mobile Endgeräte jederzeit den Überblick über alle relevanten Kennzahlen der Verpackungslinien erhalten können. Die neue sogenannte BOOM App ist laut BEUMER in der Lage, den jeweiligen Status quo von Verfügbarkeit, Leistungs- und Qualitätsgraden sowie des Energie- und Druckluftverbrauches anzuzeigen.

Die Möglichkeiten der neuen BOOM App sollen dafür sorgen, dass ein effizienter Betrieb aller Anlagen sichergestellt wird. Dazu trägt auch bei, dass das Programm an die kundenspezifischen Anforderungen angepasst werden kann. Mit dieser Neuentwicklung will die BEUMER Group weiter Richtung Industrie 4.0 gehen und es ihren Kunden ermöglichen, dank der neuen App mit mobilen Endgeräten den aktuellen Status der an ihre Systeme angeschlossenen Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen jederzeit im Blick zu behalten. Zu diesem Zweck stellt die App alle Linien mit den wichtigsten Kennzahlen übersichtlich dar, sodass Mitarbeiter wichtige Informationen über die Effektivität der gesamten Linie erhalten, wie Verfügbarkeit, Leistungs- und Qualitätsgrad der Linie oder der einzelnen Maschinen sowie Meldungen über den Energie- und Druckluftverbrauch. Der Anwender kann sämtliche Daten zügig auswerten und diese als Soll-Ist-Vergleich oder als Diagramm darstellen lassen. Da sich die neue App der BEUMER Group an die spezifischen Anforderungen der Anwender anpassen lässt, können zudem Kennzahlen ergänzt, Linienkonstellationen verändert und weitere Dashboards hinzugefügt werden.

BEUMER Group GmbH & Co. KG (D-59269 Beckum)
Ansprechpartnerin: Regina Schnathmann
Tel.: + 49 2521 24-381
E-Mail: regina.schnathmann@beumergroup.com

Hier geht die Post ab!
Dass sich die Deutsche Post DHL Group zum Ziel gesetzt hat, Motor der Elektromobilität zu bleiben und Marktführer in der grünen Logistik zu werden, beginnt sich zu einer wahren Erfolgsstory zu entwickeln. Erst vor kurzem stellte SPIEGEL ONLINE fest: "Elektrotransporter der Post wird zum Renner".

Die erfolgreiche E-Mobilitäts-Offensive der Deutschen Post DHL Group ist Teil des ambitionierten Umweltprogramms GoGreen, das dafür sorgen soll, dass die Deutsche Post DHL Group als erstes Logistikunternehmen bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen netto auf null reduzieren wird. Zu diesem Programm gehört das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2025 die DHL-eigene Zustellung und Abholung zu 70 Prozent mit sauberen Zustell- und Abhollösungen durchzuführen, wozu die Fahrradzustellung ebenso gehören wird wie eine deutlich ausgebaute Elektromobilität. Auf diese Weise will das Unternehmen auch einen positiven Beitrag zur lokalen Luftqualität und Lärmreduzierung leisten.

Bereits heute betreibt die Deutsche Post DHL Group mit ihren selbst entwickelten und produzierten StreetScooter-Fahrzeugen sowie den E-Bikes und E-Trikes eine der größten Elektroflotten in Europa. Vor dem Hintergrund des so genannten Dieselskandals der Automobilbranche wächst das Interesse an den DHL-Lösungen im Bereich Elektromobilität in jüngster Zeit nun noch stärker. So wird nicht nur der Bestand der StreetScooter-Flotte für die Brief- und Paketzustellung in den kommenden Monaten von der Deutschen Post DHL Group deutlich ausgebaut, sodass bis Jahresende rund 5 000 Fahrzeuge im Einsatz sein werden, sondern es werden ab sofort auch StreetScooter-Elektrofahrzeuge an Dritte verkauft. Mittelfristig möchte man zum Wohle der Umwelt und im Interesse der Kunden seine gesamte Fahrzeugflotte durch Elektrofahrzeuge ersetzen. Die Kundennachfrage ist nach Angaben des weltweit führenden Logistikers enorm und führte zu der Entscheidung, die Kapazitäten zur Produktion der eigenen Elektrofahrzeuge bis Ende des Jahres von 10 000 auf bis zu 20 000 zu verdoppeln, um zum einen die für den eigenen Betrieb in Deutschland und Europa benötigten Fahrzeuge herzustellen und um andererseits der großen Nachfrage gerecht zu werden. Denn mindestens die Hälfte der diesjährigen Jahresproduktion soll für externe Interessenten wie Kommunen, strategische Partner und große Flottenkunden im In- und europäischen Ausland bereitstehen. "Die große Nachfrage nach dem StreetScooter und unsere eigenen ehrgeizigen Klimaschutzziele haben uns darin bestärkt, unser Engagement im Bereich der Elektromobilität weiter auszubauen und unser Know-how auch Anderen zur Verfügung zu stellen", erklärt Jürgen Gerdes als Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel der Deutschen Post DHL Group. "Damit untermauern wir unseren Anspruch, Motor der Elektromobilität zu bleiben und Marktführer in der grünen Logistik zu werden."

Deutsche Post DHL Group (D-53113 Bonn)
Ansprechpartner: Alexander Edenhofer
Tel.: +49 228 182 9944
E-Mail: pressestelle@dpdhl.com

Geht Amazon mit dieser Idee baden?
Amazon, Platzhirsch im Onlinehandel und bekannt für spektakuläre Logistikvisionen, wagt nach luftigen Lösungsansätzen - wie fliegende Warenhäuser im Zeppelin-Look und gigantische Nestbauten für Liefer-Drohnen - den Sprung ins kalte Wasser und meldet "Aquatic Storage Facilities" zum Patent an.

Die Idee, die sich Amazon mit dem US-Patent 9,624,034 B1 hat schützen lassen, erscheint auf den ersten Blick etwas abwegig, sodass nicht wenige vermuten, es handele sich schlicht um einen PR-Gag. Gag hin, Gag her, gaga ist Amazons Vision für eine neue Art der Waren-Lagerung auf den zweiten Blick keinesfalls. Die "Aquatic Storage Facilities" sollen, so Amazon in seinem Patentantrag, ein grundsätzliches Problem der konventionellen Warenlagerung lösen: die ineffiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes.

Während in den üblichen Lagerhallen die Geh- beziehungsweise Fahrwege zwischen den Regalen reichlich Raum beanspruchen, sollen sich, so Amazons Vision, Pakete unter Wasser wesentlich Platz sparender lagern lassen, weil Menschen oder auch Roboter keinen Platz brauchen, um auf sie zuzugreifen. Denn die wasserdichten Container, in denen die Waren aufbewahrt werden, sollen über Ballons verfügen, die - vergleichbar mit den Schwimmblasen von Fischen - bei Bedarf mit Luft gefüllt werden, sodass die ausgewählten Container an die Oberfläche steigen und dann von einer künstlichen Strömung zum Entnahmeband getrieben werden. Diese Lösung mag zunächst extrem aufwändig und störanfällig anmuten, doch könnte sie neben der Platzersparnis einige weitere Vorteile bieten. Beispielsweise eignet sich prinzipiell jedes Wasserreservoir, und zu lagernde Pakete müssen lediglich versenkt statt platzgenau einsortiert werden. Amazon kann sich sogar Flugzeuge vorstellen, die ihre Ladung einfach ins Wasser fallen lassen. Das würde vielleicht helfen, Spitzenanforderungen, wie sie beim jährlichen Prime Day vorkommen, entspannt zu meistern. Auf der kommenden CeMAT wird Amazons nassforscher Ansatz jedenfalls ganz bestimmt für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

Amazon Europe Core S.à r.l. (Société à responsabilité limitée), L-2338 Luxemburg
Ansprechpartner: Amazon Deutschland Presseabteilung
Tel.: +49 89-35803-530
E-Mail: presseanfragen@amazon.de

Jetzt ist die Digitalisierung am Zug
Mit einer aktuellen Studie haben Forscher des Lehrstuhls Fördertechnik, Materialfluss und Logistik der TU München Einsatzmöglichkeiten von Routenzugsystemen untersucht und herausgefunden, welche Teilprozesse für eine bedarfsgerechte und hochfrequente Versorgung stärker digitalisiert werden müssen.

"Der steigende Drang zur Digitalisierung und Fortschritte in der Automatisierungstechnik beeinflussen zunehmend die Entwicklung von Routenzugsystem", stellen die Autoren im Vorwort der aktuellen Studie fest, die vom Lehrstuhl fml - Fördertechnik, Materialfluss und Logistik der Technischen Universität München nun veröffentlicht wurde. Unter dem Titel "Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung - Studie zu Planung, Steuerung und Betrieb" untersuchten die Forscher des Lehrstuhls fml mit 241 Studienteilnehmern, wie hoch der Grad der Automatisierung heute bereits ist und bei welchen Entwicklungen im Bereich der routenzugspezifischen Technologien die Studienteilnehmer beispielsweise Potenzial für weiter reduzierte Prozesszeiten und eine größere Fehlerresistenz erkennen.

Zu den Kernaussagen der Studie gehören unter anderem folgende Erkenntnisse: Der "Trend zum branchenübergreifenden Einsatz von Routenzügen hält an" und die "Einsatzszenarien für Routenzugsysteme werden vielfältiger". Ferner stellen die Forscher fest, dass der Automatisierungsgrad in Routenzugsystemen derzeit gering ist und dynamische Steuerungskonzepte zwar Flexibilität bieten, aber auch einen erhöhten IT-Aufwand erfordern. Die Autoren der Studie prognostizieren, "Routenzüge werden auch in Zukunft zur Produktionsversorgung eingesetzt", und sie formulieren die Vision, dass sich Routenzugsysteme künftig besser in die Wertschöpfungskette integrieren und sich damit noch stärker an der Produktion orientieren, um „eine bedarfsgerechte und hochfrequente Versorgung zu gewährleisten.“ Wer nun fürchtet, der Mensch würde durch diese Entwicklung an den Rand gedrängt, den beruhigen die Forscher aus München: "Der Mensch [wird] auch in Zukunft in Routenzugprozesse eingebunden sein, da bestimmte Prozessschritte und Randbedingungen keine wirtschaftliche und flexible Automatisierung ermöglichen." Wer mehr zu diesen Themen erfahren will, der sollte am 12. Oktober 2017 am Logistikseminar des Logistik-Innovations-Zentrums der Technischen Universität München teilnehmen, das bereits zum neunten Mal durchgeführt wird und diesmal den Schwerpunkt "Technologien und Prozesse für die Produktionsversorgung der Zukunft" hat.

Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) - Technische Universität München (D-85748 Garching)
Ansprechpartner: Christian Lieb, M.Sc.
Tel.: +49 89 289-15947
E-Mail: lieb@fml.mw.tum.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots

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