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So verändern unbemannte Luftfahrzeuge die Intralogistik

Bei Drohnen in der Logistik denkt man zuerst an die Lieferhelfer von DHL und Amazon. Doch sie finden ihren Einsatz nicht nur als Transportmittel zum Endkunden. Welche Beispiele gibt es?

15.12.2017
Dronen
So verändern unbemannte Luftfahrzeuge die Intralogistik

Wenn es nach dem Marktforschungsunternehmen Gartner geht, wird die Logistik zukünftig eines der wichtigsten Einsatzgebiete für kommerziell eingesetzte Drohnen. Die Prognose der Studie: 2020 soll die Branche rund elf Milliarden Dollar Umsatz erzielen. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Die Transportdrohnen von DHL , Amazon und UPS sind in aller Munde. Ein Startup arbeitet an der Idee, Impfstoffe und Blutkonserven mittels Drohnen in abgelegene Regionen zu bringen. Und das Fraunhoferinstitut IML lässt 30 Transportdrohnen sich im Schwarm selbst organisieren. Doch welche Chancen bieten die Drohnen in der Intralogistik?

Das Lager der Zukunft

Auf dem Zukunftskongress Logistik 2017 wurden Anwendungsmöglichkeiten präsentiert. So können Drohnen beispielsweise in Lagern wahre Wunder vollbringen. Weil sie so wendig und flexibel sind, optimieren sie Prozesse maßgeblich. Dabei fliegen sie eigenständig durch das Lager und erfassen Bestände über einen Barcode-Scanner. Die Vorteile: Der Boden bleibt frei, während der Luftraum zwischen dem Hochregallager genutzt wird. Außerdem müssen Drohnen Indoor im Gegensatz zum Outdoor-Einsatz bislang nicht von einem Piloten überwacht werden, was Kosten spart.

Fliegende Helfer für die Inventur

Ein konkretes Beispiel dafür: die Inventurdrohne von "doks. innovation" , einem Forschungsprojekt des Fraunhofer IML. Unter dem Namen InvenTAIry entwickeln die Forscher eine Lösung für die Inventur, die auf Basis des Internet of Things autonome Flugroboter-Systeme erforscht. Mit ihrem Scanner und ihren Sensoren ist sie in der Lage, ihre Umgebung zu erfassen – und verfügt so über wahrhaft kognitive Fähigkeiten. Ein Satelliten-Navigationssystem bestimmt die Position. Mit RFID-Chips und Barcodes können die Flugassistenten die Infos über die Objekte auslesen und diese an die entsprechenden Systeme weitergeben, beispielsweise ein Warehouse-Management-System. Mit Unterstützung der Daten lassen sich Prozesse optimieren und beschleunigen. Das zweite Forschungsprojekt ist DelivAIRy, dessen Ziel es ist, Lösungen für den Transport zu entwickeln.

Drohne liefert Teile ans Band

Bei Autohersteller Audi in Ingolstadt ist man gerade damit beschäftigt, eine Testreihe auszuwerten. Dabei wurden in den Werkhallen Teile mit einer Drohne direkt an das Band geliefert. Das hat vor allem einen Vorteil bei eiligen Nachbestellungen. Denn in diesem Szenario können Beförderungen, die traditionell über flurgebundene Förderfahrzeuge transportiert werden, etwas länger dauern. Um die Sicherheit in den Hallen zu gewährleisten, gibt es Überlegungen, die Drohnen zukünftig mit automatischen Fallschirmen auszustatten.

Die Zukunft der Logistik wird von Drohnen begleitet

Was können Drohnen für die Logistik und die Intralogistik tun? Welche Flugobjekte gibt es heute und auf welche Software sollten Sie setzen? Welche Möglichkeiten entstehen, wenn Logistics 4.0 auf die Industrie 4.0 trifft? Auf der CeMAT, der Weltleitmesse für Intralogistik, bieten sich Ihnen neue Ansätze und die Chance, sich über alle aktuellen Entwicklungen mit Experten auszutauschen.

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