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Auto ID/RFID

KNAPP setzt auf RFID

Der österreichische Intralogistikanbieter KNAPP setzt die RFID-Technik bereits seit 15 Jahren bei geschlossenen Ware-zur-Person-Kommissioniersystemen und bei der Hängefördertechnik ein

15.10.2015
Boots
Der britische Großhändler Boots optimiert sein Distributionszentrum mit Hilfe der modernen OSR Shuttles.

Transpondertechnik

Beim OSR Shuttle für Kleinteile bis 15 Kilogramm werden als Lagerhilfsmittel Trays mit Einsatzbehältern verwendet. Die Trays sind RFID-codiert und ermöglichen das Speichern der Produktdaten. So kann der Bestand direkt am Behälter gespeichert werden. Bei der Kommissionierung kommen Trays mit speziell auf das erforderliche Bereitstellvolumen abgestimmten Einsatzbehältern zur Anwendung. Im gleichen System können verschiedene Behältertypen gemischt eingesetzt werden. Das OSR-Shuttle-System basiert auf dem Ware-zur-Person-Prinzip, bei dem Artikel auf einem Tray hin zur Bedienperson dynamisch bereitgestellt werden.

Beim Rolladapter-System der Dürkopp Fördertechnik, einem Unternehmen der KNAPP-Gruppe, kommen RFID-Transponder in der Textillogistik zur Identifikation der Ware zum Einsatz. Die Grundidee besteht darin, den Kleiderbügel vom Fördersystem abzukoppeln und stattdessen einen standardisierten, gut automatisierbaren Adapter einzusetzen, der zusätzlich durch einen RFID-Transponder sicher und eindeutig identifizierbar ist. Einmal mit diesem Adapter verbunden, gelangen Kleidungsstücke sicher durch den gesamten internen Logistikprozess. Vom Wareneingang oder aus konventionellen Lagerbereichen kommende Kleiderbügel werden in einer automatischen Verheiratungsstation mit einem Rolladapter verbunden. Von hier an wird die Ware über die RFID-Codierung jederzeit im System erkannt, Lager-, Sortier- und Kommissionierprozesse nahezu beliebiger Komplexität können sicher abgebildet werden.

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