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Move & Lift

Klein, schnell, flexibel

Intralogistiklösungen für den E-Commerce müssen dynamisch sein.
Für Kunden und Anbieter bringt das zum Teil ganz neue Herausfor-
derungen mit sich.

15.02.2016

Lagerstrategie

Ergonomische Kommissionierung mit Pick-it-Easy

Stark schwankende Auftragslasten, permanente Veränderungen im Sortiment und viele Aufträge mit jeweils nur wenigen Positionen sind charakteristisch für die logistischen Herausforderungen im E-Commerce.

"Die einzige Möglichkeit der E-Commerce-Logistik, in einem so dynamischen Umfeld zu bestehen, ist daher, sich so flexibel wie möglich aufzustellen", sagt Dirk Schlömer, geschäftsführender Gesellschafter der Logistikberatung viaLog. "Dazu zählen: flexible Lagerstrukturen, um die verschiedensten Sortimente beherbergen zu können, leicht anpassbare IT-Strukturen, um Prozessveränderungen einfach abbilden zu können, und reaktionsstarke Arbeitsmodelle, die einen Einsatz der Arbeitskräfte nach Bedarf ermöglichen."

Unternehmen, die neben dem E-Commerce noch (mindestens) einen weiteren Vertriebskanal betreiben, müssen entscheiden, ob beide Kanäle eine gemeinsame oder eine getrennte Lagerstruktur erhalten sollen. "Viele Unternehmen entscheiden sich für eine Multi-Channel-Logistik, wenn ein oder beide Abwicklungsbereiche relativ klein sind", weiß Schlömer.

"Eine gemeinsame Logistik ist zudem sinnvoll, wenn beträchtliche Synergieeffekte erzielt werden können." Weisen die beiden Absatzkanäle jedoch deutliche Unterschiede in zentralen Punkten auf, spreche dies für eine Lagertrennung. Entscheidend seien in diesem Fall Unterschiede hinsichtlich des Sortiments, der Auftragsstrukturen, der Verpackungs- und Verkaufseinheiten sowie der Distributionsstruktur.

Logistikzentren werden immer intelligenter

Wenn man etwa davon ausgeht, dass eine Same-Day-Belieferung für bestimmte Bedarfe in irgendeiner Form kommen wird, müssen die neuen Logistikstandorte nah bei den Kunden sein, um so etwas zeitlich und logistisch überhaupt abwickeln zu können. Das funktioniert vor allem in bestehenden, von unterschiedlichen Firmen gemeinsam genutzten Gebäuden in Ballungszentren oder Innenstadtlagen, weil Platz für neue Logistikflächen schlicht nicht verfügbar sein wird. Oder sogenannte Brownfield-Anlagen werden zu E-Commerce-Logistikzentren umfunktioniert.

Besonders gut geeignet, um die intralogistischen Anforderungen in einem solchen Umfeld zu lösen, sind Systeme wie das 2015 mit dem Deutschen Logistikpreis ausgezeichnete mobile Kommissionierlager G-Com der Firma Grenzebach. Dieses stellt eine sehr kostengünstige Lösung insbesondere auch für mittelständische Kunden dar, die in das Geschäft mit E-Commerce einsteigen wollen. Mit G-Com werden die Regale vollautomatisch zu einer Pick-Station gebracht.

vario.sprinter
Die Shuttle-Lösung vario.sprinter kommt bei psb zum Einsatz.

Viele Entwicklungen im Intralogistik-Bereich sind heute durch die speziellen Anforderungen des E-Commerce getrieben. Gefordert werden die ständige Verfügbarkeit eines breiten Artikelsortiments, immer kürzere Lieferzeiten und eine geringe Fehlertoleranz.

"Mit unserem 'All-in-Shuttle'-Konzept bieten wir nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem eine hohe Flexibilität bei technischen Lösungen. Denn Shuttle-Systeme sind ideal, um enorme Kommissioniermengen mit geringen Losgrößen zu bewältigen." Heimo Robosch, Executive Vice President, KNAPP AG

Das OSR Shuttle von KNAPP stelle alle darin befindlichen Waren rund um die Uhr zur Verfügung. Dabei sei es unerheblich, wo diese gerade im System gelagert sind. Gleichzeitig gelinge es mit dem Ware-zur-Person-System "Pick-it-Easy", dass alle im Distributionszentrum gelagerten Waren von einem einzelnen Arbeitsplatz aus erreichbar und somit Nachfrageschwankungen und Sortimentswechsel leicht zu bewältigen sind.

Retourenquoten von bis zu 60 Prozent müssen gehandelt werden

Durch den rasant wachsenden E- beziehungsweise M-Commerce verändern sich die Anforderungen in sehr vielen Branchen. "Beispielsweise erleben wir die Atomisierung der Aufträge – Unternehmen haben im Onlineversand bis zu 80 Prozent einpöstige Aufträge zu bearbeiten", erklärt Volker Welsch, Leiter Vertrieb Deutschland bei der psb intralogistics GmbH. "Für besonders hochfrequente Anforderungen setzen wir die VDI-prämierte Hochleistungs-Kommissionierlösung rotapick ein."

Dieses flexible Kommissioniersystem für Multi-Source-Picking, Multi-Order-Picking und Multi-Target-Picking ermögliche Leistungen von bis zu 1.000 Picks pro Stunde.

"Da nur aufeinander abgestimmte Gesamtsysteme ausgezeichnete Leistungen erreichen, kombinieren wir unsere rota-pick-Systeme mit entsprechend leistungsstarken Lagerlösungen, wobei überwiegend unser Shuttle-System vario.sprinter zum Einsatz kommt", so Welsch.

Ein weiterer wesentlicher Punkt sei die Kehrseite des Onlinehandels: das Retourenmanagement. Denn Retourenquoten von bis zu 60 Prozent erforderten ebenfalls hochdynamische Intralogistiksysteme. Sämtliche psb-Systemansätze integrieren die retournierten Waren in den Prozess, sodass sie unmittelbar nach der Eingangs kontrolle wieder für den Versand zur Verfügung stehen, ohne dass sie in das Originalwarenlager zurückgelagert werden müssen.

KNAPP Deutschland auf der CeMAT

Auf der CeMAT 2016 konnten Sie KNAPP Deutschland direkt vor Ort erleben und sich die neuesten Produkte und Services live präsentieren lassen. mehr

psb intralogistics auf der CeMAT

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