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Intralogistik

Intralogistikbranche nimmt kräftig Fahrt auf

Produktion 2017 erstmals wieder auf dem Niveau vor der Krise 2007 +++ 3 Prozent Wachstum in diesem Jahr erwartet +++ 8 Prozent Zuwachs im Export

21.03.2018
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Deutsche_Intralogistikexporte_nach_Regionen

Das Produktionsvolumen der deutschen Intralogistikhersteller wuchs 2017 auf 21,3 Milliarden Euro und liegt damit 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Für das laufende Jahr 2018 erwartet der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik ein durchschnittliches Wachstum von 3 Prozent und eine Steigerung auf 21,9 Milliarden Euro. „Die konjunkturelle Lage für die Anbieter ist insgesamt gut und die Auftragsbücher sind voll. Wir liegen erstmals seit 2007 wieder auf Vorkrisenniveau“, sagt Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

Die Entwicklung in den einzelnen Produktsegmenten hat sich auch 2017 unterschiedlich entwickelt. Hersteller von Flurförder- und Serienhebezeugen verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Rückläufige Tendenzen gab es hingegen bei den Herstellern von Stetigförderern im Schüttgutbereich sowie in einzelnen Produktbereichen im Kransegment.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich auch in den Beschäftigtenzahlen. Erneut wuchs die Zahl auf geschätzt 123.500 Mitarbeiter in den deutschen Intralogistikunternehmen.

Wieder stark im Export

Nachdem sich 2016 der Export rückläufig entwickelte, konnten die Hersteller 2017 wieder ein deutliches Wachstum verzeichnen. Insgesamt plus 8 Prozent und ein Exportvolumen von 14,8 Milliarden Euro standen zum Jahresabschluss 2017 für die Hersteller in den Büchern. Dabei waren die USA mit 1,3 Milliarden Euro erneut wichtigster Abnehmer von deutschen Intralogistiklösungen, gefolgt von Frankreich (1 Milliarde Euro) und den Niederlanden (702 Millionen Euro). „2017 stabilisierten sich viele Märkte weltweit, was sich positiv auf das Investitionsverhalten auswirkte. Ob sich diese Entwicklung 2018 vorsetzen wird, bleibt offen. So bergen beispielsweise die jüngsten Entscheidungen der Regierung in unserem wichtigsten Exportmarkt USA ein enormes Risiko“, erläutert Dr. Rosenbach

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