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Ersatzteile als Wettbewerbsfaktor

Immer mehr gebrauchte Nutzfahrzeuge halten Einzug in die Fuhrparks. Dieser Trend gilt nicht nur für Lkws – auch in der Intralogistik gewinnt das Ersatzteil- oder Aftersales-Geschäft zunehmend an Bedeutung.

20.04.2016

Aftersales

Toyata-Material-Handling

Mit der professionellen Wiederaufarbeitung von Flurförderzeugen reagiert Jungheinrich auf den Trend zur Nachhaltigkeit und der diesbezüglichen verstärkten Forderung von Kundenseite, denn mit der Zweitverwertung wird die Nutzungsdauer von Fahrzeugen verlängert und somit Umweltbelastung und Ressourcen geschont.

Der Kunde darf aber eine ähnlich hohe Qualität wie bei Neugeräten erwarten. Denn wenn Gabelstapler ausfallen, gerät der Ablauf im Lager ins Stocken – mit Folgen für die gesamte Lieferkette. Eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen bedeutet dagegen zumeist einen klaren Wettbewerbsvorteil – auch weil sich dieser Vorteil positiv auf die Kundenzufriedenheit auswirken kann.

gebrauchte-Geraete

Seit 2006 betreibt Jungheinrich ein industrielles Wiederaufarbeitungszentrum in Klipphausen bei Dresden und baut dieses kontinuierlich weiter aus. So soll die Kapazität bis 2018 auf 8.000 aufgearbeitete Fahrzeuge pro Jahr erhöht werden. Die Nachfrage nach diesen professionell aufgearbeiteten Gebrauchtstaplern, den Jungheinrich JungSTARs, steigt nachhaltig – auch weil Jungheinrich Financial Services individuelle Finanzierungsmodelle für diese Fahrzeuge anbietet.

Darüber hinaus betreibt Jungheinrich in Kaltenkirchen ein hochmodernes zentrales Ersatzteilzentrum mit hohem Automatisierungsgrad für die Übernachtzustellung von Ersatzteilen direkt in die Autos der Servicetechniker.

Das Ersatzteilzentrum stellt die 24-Stunden-Lieferbereitschaft an 365 Tagen im Jahr sicher. Für die weltweite Ersatzteilversorgung hat Jungheinrich regionale Logistikzentren, zum Beispiel bei Moskau für die Region Osteuropa.

Kaufverhalten ähnelt immer mehr B2C-Geschäft

Mikael-Jonsson

Auch für die Kunden von Toyota Material Handling zählt nur eins: Der Betrieb muss laufen. Denn sie müssen mehr Warenumschlag in weniger Zeit schaffen. Wartungen oder gar Reparaturen stören das Waren-Handling und senken die Produktivität.

Darauf müssen Dienstleister heute schnell reagieren, im Problemfall eine flexible Lösung anbieten oder Wartungen dann durchführen, wenn diese am wenigsten stören. Das bedeutet: Der Kunde kann seine Ressourcen auf das Kerngeschäft konzentrieren.

"Voraussetzung dafür ist unter anderem die detaillierte Analyse von Fahrzeugdaten. Wir verfügen dank Telemetrie über die kommunikative Infrastruktur, um gerätespezifische Daten zu sammeln."

Mikael Jonsson, Leiter After Sales bei Toyota Material Handling Europe

Diese für den Kunden so aufzubereiten, dass sie seinen betrieblichen Ablauf verlässlich und reibungslos gestalten, sei eine aktuelle Herausforderung. Neben mehr Transparenz in den Bereichen Sicherheit, Fahrerleistung, Wartung, Reparatur und Energiemanagement erhalten Nutzer auch Daten zur Verbesserung der Staplerauslastung. "Zukünftig können Fahrzeugflotten auf Basis erhobener Daten durch flexible Mietoptionen – das 'Smart Rental' – an die Transportbedarfe angepasst oder mittels Standortvergleichen durch 'Smart Benchmarking' gegenübergestellt und optimiert werden", sagt Jonsson. "Kurz und knapp: Die Nutzung des Staplers wird optimiert."

In puncto Ersatzteillogistik und -beschaffung stelle das sich verändernde Kaufverhalten der Kunden eine Herausforderung dar. Durch den Transfer des Verkaufes in Webshops nehme der Kauf von Ersatzteilen immer stärker Züge des B2C-Kaufverhaltens an. Denn mehr Transparenz in Bezug auf Qualität und Preise der Teile führe zu besser informierten Kunden.

Servicetechniker sorgen für schnelle Ersatzteilversorgung

Thomas-A.-Fischer
Thomas A. Fischer, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service (CSO), STILL

"Unsere Kunden sind auf ihre Fahrzeuge angewiesen und benötigen eine hohe Verfügbarkeit und Flexibilität", erklärt Thomas A. Fischer, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service (CSO) der STILL GmbH in Hamburg. "Jede Minute, in der ein Fahrzeug nicht benutzt werden kann, kostet Geld. Jede neue Situation, in der nicht das richtige Fahrzeug zur Verfügung steht, verzögert Arbeitsabläufe."

Was die Kunden benötigen: eine hohe Transparenz in Bezug auf ihre Fahrzeugflotte sowie schnelle Lösungen.

"Dies erreichen wir mit einem intelligenten Flottenmanagement, das von überall zugänglich und weltweit einsetzbar ist, standortübergreifende Daten zur Verfügung stellt und die Flotte aktiv organisiert, sowie einen Premium-Service", so Fischer. "Für ein optimales Flottenmanagement bieten wir die Softwaretools 'FleetManager' und 'Report' an." Für einen Premium-Service sorgt bei STILL ein flächendeckendes Netz von über 2.200 Service-Technikern allein in Europa. "Mit einer 24/7-Erreichbarkeit und einem hervorragenden Ausbildungsstand sorgen diese für schnelle Hilfe bei Bedarf", sagt Fischer. "Zusätzlich sorgt eine durchweg hohe Ersatzteilverfügbarkeit von über 95 Prozent dafür, dass unsere Servicetechniker überall und zu jeder Zeit einsatzbereit sind."

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