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Intralogistik

Digitalisierung als Basis für Industrie 4.0 / Logistik 4.0

Trend zu vernetzten digitalen Technologien in der Intralogistik

12.04.2018
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Industrie 4.0 Lösung mit durchgängigen Materialflüssen und modernen Prozessen in Logistik und Fertigung. (Bild: viastore)

Die Digitalisierung ist in vollem Gange und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen – sowohl im privaten als auch im beruflichen Lebensalltag. Im Zuge dessen müssen sich traditionelle Geschäftsmodelle ändern. Das haben viele Firmen bereits erkannt: Laut einer Studie von PwC investieren mehr als 90 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland in den Ausbau digitaler Fabriken. Dort sind Menschen, Maschinen und Prozesse mittels modernster Informations- und Kommunikationstechnik miteinander verzahnt. Diese Entwicklung – bekannt unter dem Begriff Industrie 4.0 – schafft die Voraussetzung für intelligente Wertschöpfungsketten, die die Kosten in Produktion und Logistik senken und zu mehr Flexibilität führen.

Die Intralogistik-Branche gestaltet diesen Wandel aktiv mit und ist Vorreiter bei innovativen Industrie 4.0-Technologien. So lassen sich bereits heute sämtliche Komponenten selbst komplexer Intralogistikanlagen von der Mechanik, über die Steuerung und die Software bis in die Cloud vollständig und durchgängig digitalisieren und vernetzen. Durch eine intelligente Vernetzung zwischen Produktion und Logistik lassen sich Informationen intern und extern zu Prozessen und Produkten passgenau zur Verfügung stellen. Sogenannte Dashboards oder Anlagenvisualisierungen geben jederzeit Auskunft über den Zustand der Anlage, drohende Stillstände sowie notwendige Wartungsarbeiten einzelner Anlagenkomponenten.

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(Bild: viastore)

Um die künftigen Anforderungen von Industrie 4.0 zu erfüllen, bedarf es weiterer technologischer Entwicklungen in den Bereichen Sensorik, Kommunikation und Data Science. Zu diesem Ergebnis kommen die „Technologie-Roadmaps Intralogistik 2025“, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik für den VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik erarbeitet hat und die im Rahmen der CeMAT 2018 der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Die Roadmaps zeigen auf, welche konkreten Entwicklungsschritte in den drei Technologiefeldern notwendig sind, um die Vision von selbstoptimierenden intralogistischen Systemen zu verwirklichen. "Dies ist vor dem Hintergrund der digitalen Transformation dringend notwendig, um Prozesse weiter zu automatisieren und schließlich auch zu autonomisieren", sagt Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik. Umso wichtiger sei es, die unterschiedlichen Systeme zu vernetzen und in die Lage zu bringen, dass sie miteinander kommunizieren und arbeiten könnten. Daher bilden vernetzte und digitale Technologien eines der Top-Themen in Hannover. Diesem Gedanken trägt auch die zeitliche und räumliche Vernetzung von HANNOVER MESSE, CeMAT und Digital Factory, der internationalen Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen, Rechnung. Zu den führenden Anbietern von Systemen und Software für Warehouse Management sowie vernetzte und automatisierte Materialflüsse in Logistik und industrieller Fertigung gehört viastore, die in Hannover auf der Digital Factory in Halle 7 ausstellen. "Wir vernetzen Materialflüsse über die klassischen Grenzen hinweg, indem wir Logistik und Produktion wirkungsvoll durch Warehouse Management Systeme und Manufacturing Execution Systeme integrieren", erklärt Dr. Harald Göbel, COO der viastore Software. Das schaffe die Voraussetzung für effiziente Prozesse und höchste Transparenz in der Smart Factory als auch entlang der Supply Chain. Damit hat die Intralogistik eine Schlüsselrolle für die Umsetzung der Industrie 4.0 auf dem Weg hin zu einer vernetzten Produktion.

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