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Deutsche Intralogistiker vermelden Wachstum für 2015

Mit einem Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 trotzen die deutschen Anbieter von Intralogistik- und Fördertechniklösungen den Unsicherheiten auf den Weltmärkten.

15.03.2016

Branchenzahlen

Wachstum 2015

Mit einem Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 trotzen die deutschen Anbieter von Intralogistik- und Fördertechniklösungen den Unsicherheiten auf den Weltmärkten. Das gibt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bekannt. Damit wuchs die Branche im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent. Für 2016 erwartet der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA ebenfalls ein Wachstum in Höhe von ungefähr drei Prozent. Das gute Jahresergebnis sei unter anderem auf die positive Entwicklung im europäischen Binnenmarkt sowie in anderen wichtigen Zielländern zurückzuführen.

"Die Unternehmen profitierten 2015 vor allem von den Zielbranchen, die nah am Endkunden sind, wie beispielsweise dem Onlinehandel in all seinen Facetten oder der Automobilindustrie",

erklärt Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

"Wir sehen allgemein in den führenden Industrienationen eine große Bereitschaft, in Fördertechnik und Intralogistik zu investieren, was sich auch in den gestiegenen Exportzahlen zeigt."

Zuverlässige Geschäftspartner im Ausland

Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen 2015 Intralogistikprodukte im Wert von 13,7 Milliarden Euro. Damit festigen sie erneut ihre starke Weltmarktposition. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von fünf Prozent. Neben den USA und Frankreich hat sich 2015 Großbritannien in die Top 3 der wichtigsten Abnehmerländer nach vorn geschoben und China auf den vierten Rang verwiesen. Die 28 EU-Staaten sowie die anderen europäischen Länder bleiben wie 2014 die wichtigste Absatzregion für die deutschen Hersteller. Trotz der positiven Bilanz für 2015 bleiben die Rahmenbedingungen weiter schwierig:

Das schwache Wirtschaftswachstum, die geopolitischen Spannungen sowie die innenpolitischen Herausforderungen in Deutschland beschäftigten auch die Intralogistikanbieter. Die deutschen Hersteller profitierten jedoch nach wie vor von ihrem weltweiten guten Ruf und der Qualität ihrer Lösungen – denn je höher der Industrialisierungsgrad, desto höher sind auch die Ansprüche an Intralogistiklösungen.

Testtage in Hannover

IFOY-Tests Die Spannung war zum Greifen: Während der Testtage des International Forklift Truck of the Year, kurz IFOY, am 24. und 25. Februar auf der Hannover Messe testeten 25 Juroren Geräte der Hersteller BYD, Crown, Jungheinrich, SSI Schäfer, Still und Toyota, die zuvor für die Endrunde nominiert worden waren. 100 geladene Gäste und Vertreter der teilnehmenden Unternehmen waren angereist, um die Tests in Halle 9 live zu verfolgen. Die Bekanntgabe der IFOY-Gewinner und die Preisverleihung finden am Eröffnungstag der CeMAT am 31. Mai in Hannover statt.

Erste CeMAT in Südostasien im März 2017 in Indonesien

Veranstaltung Die Deutsche Messe AG erweitert das Portfolio in Richtung Südostasien. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta findet in Kooperation mit dem britischen Veranstalter ITE Group plc vom 2. bis zum 4. März 2017 die erste CeMAT Southeast Asia statt. Parallel dazu werden die TransAsia sowie die Cold Chain Indonesia ausgerichtet – so soll die gesamte logistische Wertschöpfungskette abgebildet werden. Zur Messepremiere erwartet der Veranstalter mehr als 200 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von 5.000 Quadratmetern sowie Besuchergruppen aus Indonesien und dem gesamten südostasiatischen Raum.

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