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Intralogistik

Arbeitskräftebedarf in der Intralogistik nimmt zu

Logistische Mitarbeiter, beispielsweise an der Mensch-Maschine-Schnittstelle, bleiben gesucht, sind aber bereits heute knapp – und werden in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach immer knapper.

20.04.2016

Karriere

Mitarbeiter

Bei aller technischen Entwicklung und dem allgemeinen Trend zur Automatisierung wird der demografische Wandel auch für die Intralogistik immer mehr zum Problem: Arbeitskräfte, beispielsweise an der Mensch-Maschine-Schnittstelle, bleiben gesucht, sind aber bereits heute knapp – und dieser Engpass wird in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach weiter zunehmen. Vor allem Fachkräfte bleiben begehrt.

"Die Logistik verändert sich derzeit durch drei wesentliche Faktoren: Digitalisierung, Automatisierung und die Kollaboration entlang der Wertschöpfungskette bis hin zur Entwicklung von Wertschöpfungsnetzwerken", sagt Dr. Katharina Schaefer, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der BVL Campus gGmbH. "Diese drei Faktoren verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig, führen bei optimalem Zusammenwirken zu einer Beschleunigung etablierter Prozesse, zu Qualitätssteigerungen sowie zu Prozessinnovationen."

Auf diesem hohen Niveau Exzellenz herzustellen, werde nicht einfacher als in der Vergangenheit, sondern komplexer. Es seien nicht mehr isolierte Schnittstellen, die zu planen und zu bespielen sind, sondern multiple, untereinander verlinkte Interfaces: Datenschnittstellen, Maschinenschnittstellen, Hardwareschnittstellen, Netzwerkschnittstellen oder Softwareschnittstellen.

"Der Intralogistik kommt dabei eine Vorreiterrolle zu", so Schaefer. "Wenn das neue Denken intralogistisch funktioniert, dann ist das der Schlüssel zu weiterem Erfolg im Markt."

Angesichts dieser Entwicklung sei es deshalb nur konsequent, wenn der Arbeitskräftebedarf in der Intralogistik kontinuierlich zunimmt. "Ein guter Intralogistiker hat die Leistungsdaten und Störmöglichkeiten komplexer technischer Lager- und Kommissioniersysteme ebenso im Blick wie die Verfügbarkeit und Qualifikation der Belegschaft“, sagt Schaefer. "Er trifft erfolgskritische Entscheidungen auf der Basis häufig unvollständiger Informationen – und oft unter hohem Zeitdruck." Wer mit fundierter logistischer Ausbildung im Arbeitsbereich Intralogistik tätig werde, dem stünden viele Türen offen. Vor allem aber erwarte ihn ein höchst abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, sowohl operativ als auch strategisch.

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