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CeMAT 2018, 23. - 27. April
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Industrie 4.0

3 Fragen an ...

Interview mit Sascha Schmel
Geschäftsführer VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik

11.05.2016

1. Wie beeinflusst Industrie 4.0 die Intralogistik – ist es aus Ihrer Sicht eher Revolution oder Evolution?

Aus heutiger Sicht ist es eindeutig eine Evolution. Ob man es in der Zukunft einmal als Revolution bezeichnet, wird sich zeigen. Industrie 4.0 bietet viele Chancen für alle Beteiligten und auch genügend Spielraum und Zeit, sich darauf einzulassen. Es ist sozusagen der Horizont, auf den wir zusteuern. Und das tun wir durchaus in einem Tempo, das aus meiner Sicht niemanden überfordern dürfte. Der VDMA begleitet seine Mitgliedsunternehmen über das Forum Industrie 4.0 übrigens sehr intensiv und aktiv.

2. Wo sehen Sie Anwendungspotenziale von Industrie 4.0 in der Intralogistik?

Digitale Prozesse ermöglichen zunehmend einen neuen Grad der Automatisierung, der auch in Intralogistiklösungen zum Tragen kommt. Früher waren fahrerlose Transportsysteme beispielsweise noch an festgelegte Routen gebunden. Heute suchen sich die Geräte autonom ihren eigenen Weg und nehmen dabei auch verlässlich auf die menschlichen Kollegen Rücksicht.

Auch die Cloud eröffnet viele Potenziale – nämlich dann, wenn man sie nicht nur als Speicher, sondern auch aktiv für Rechenleistungen nutzt. Hier gibt es – im Gegensatz zu den Kapazitäten in einem Intralogistiksystem – ja faktisch keine Begrenzung. Riesige Datenmengen können verarbeitet und so die Systeme entlastet werden. Im Ergebnis wären sie schneller und flexibler und könnten auch anspruchsvolle Anforderungen – beispielsweise das Erkennen von Gesten – umsetzen.

3. Worauf sind Sie auf der CeMAT ganz besonders gespannt?

Wir präsentieren uns dieses Jahr mit einem anderen Konzept als in der Vergangenheit und veranstalten kurze Info-Sessions für die Messebesucher. Dabei werden wir von Experten aus dem VDMA beispielsweise zu Auslandsmärkten unterstützt. Zusätzlich haben wir die Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik e. V. (WGTL) mit an Bord, die einige interessante Forschungsprojekte und -ansätze für die Intralogistik vorstellt. Von daher bin ich sehr gespannt, wie dies angenommen wird. Über zahlreichen Besuch im VDMA-Pavillon auf der Freifläche L19 freuen wir uns auf jeden Fall.

Insgesamt – und hier möchte ich noch einmal an die erste Frage anknüpfen – freue ich mich darauf zu sehen, welche technologischen Entwicklungen auf der CeMAT vorgestellt werden. Vielleicht ist ja die eine oder andere Lösung dabei, die doch das Prädikat "revolutionär" verdient.

Sascha Schmel
Sascha Schmel Geschäftsführer VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik

Zur Person

Sascha Schmel ist Geschäftsführer des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. Dieser ist ideeller Träger und Partner der CeMAT-Messen weltweit. Darüber hinaus leitet der studierte Wirtschaftsingenieur im VDMA zusätzlich den Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen.

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