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CeMAT 2018, 23. - 27. April
After Show 2016

Abschlussbericht CeMAT 2016

Die diesjährige CeMAT hat gezeigt, dass die Anforderungen an die Intralogistik weiter rapide steigen. Sie muss intelligent, vernetzt, hochflexibel, transparent, schnell und effizient sein.

CeMAT ist die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik

Messestand

"Die CeMAT hat erneut unter Beweis gestellt, dass sie weltweit die einzige Messe mit einer derart hohen Dichte an Produktinnovationen im praktischen Einsatz ist. Damit hat sie ihren hohen Stellenwert innerhalb der Intralogistikbranche erneut belegt. Die Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite ist einzigartig. Nahezu alle Aussteller rückten in diesem Jahr die Themen Software und Industrie 4.0 in den Mittelpunkt ihrer Präsentationen", stellt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, fest.

"Die CeMAT ist die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik. Das CeMAT-Motto 'Smart Supply Chain Solutions' war sehr klug gewählt. Es zeigt, wie sich Logistikprozesse künftig automatisiert und vernetzt steuern lassen. Und weil die Logistik-IT dabei eine ganz besondere Rolle spielt, war sie auch ein extrem wichtiger Ausstellungsschwerpunkt. Damit hat die Messe auch 2016 gezeigt, wie unsere Branche Herausforderungen löst und eine höhere Wertschöpfung ermöglicht", sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des CeMAT-Präsidiums und Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group GmbH & Co. KG.

Autonome Shuttle-Systeme und Roboterlösungen für intralogistische Prozesse waren die Besuchermagneten. Welche Aufgaben Roboter bereits heute im Lager übernehmen und wie sie live agieren, davon konnten sich die Besucher in fast allen Hallen überzeugen. Auch die an vielen Ständen vorgeführten Datenbrillen zogen die Besucher in ihren Bann. Sie zeigten, wie der Kommissioniervorgang künftig optimiert wird.

Vielfältiges und informatives Foren-Programm

An allen vier Messetagen wurde die Intralogistik mitsamt ihren Anwendungen in den drei CeMAT-Foren diskutiert. In der Halle 27 drehte sich alles um die zentralen Messeschwerpunkte Logistics IT und Automation. Diskutiert wurden Warehouse-Management-Systeme (WMS), Supply Chain Management und Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sowie Lager-Apps und Smart Devices. Wie das Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 die Intralogistik verändern werden, darüber diskutierten am Messe-Dienstag Branchenexperten wie Prof. Michael ten Hompel vom Fraunhofer IML, Rainer Glatz vom VDMA und Prof. Uwe Kubach von SAP. Am Mittwoch ging es um das Trendthema "Robotik in der Logistik". Vernichten Roboter Arbeitsplätze oder bieten sie wertvolle Unterstützung bei schweren beziehungsweise monotonen Tätigkeiten? Es wurde kontrovers diskutiert. Im Rahmen des Keynote-Forums in Halle 25 wurde darüber informiert, wie die Effizienz in intralogistischen Prozessabläufen verbessert werden kann. Auch erfuhren kleine sowie mittelständische Unternehmen, wie sie von der Digitalisierung im Logistiksektor profitieren können.

Empack und Label&Print

Die Verpackung hatte in der Halle 13 ein eigenes Forum: Im Packaging Art House standen die hohe Verfügbarkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Intralogistik-Anlagen im Fokus. "Das Messe-Konzept, Verpackungsthemen mit der Intralogistik zu verknüpfen, ist erfolgreich. Es kommt in der Fachwelt gut an und bietet gerade aus Sicht der Besucher einen hohen Mehrwert. Eine Besucherumfrage ergab: Jeder dritte Fachbesucher interessierte sich für die Ausstellungsthemen der Empack und Label&Print. Dienstleistungen aus den Bereichen Verpackungstechnik, Verpackungsdruck und Veredelungstechnologien sowie Kennzeichnungs- und Etikettiertechnik sind in der Branche stark nachgefragt", sagt Siegbert Hieber, Geschäftsführer von Easyfairs Deutschland. "Insofern ist die enge Verbindung des Messe-Duos Empack und Label&Print mit den Intralogistik-Themen der CeMAT der richtige Weg."

Anforderungen an Intralogistik steigen

Die diesjährige CeMAT hat gezeigt, dass die Anforderungen an die Intralogistik weiter rapide steigen. Sie muss intelligent, vernetzt, hochflexibel, transparent, schnell und effizient sein. In der modernen Produktion ist immer häufiger "Losgröße 1" gefragt, ebenso wie jede Bestellung im Online-Handel individuell ist. In beiden Fällen erwarten Kunden vor allem Schnelligkeit bei gleichzeitig sinkenden Kosten. Das ist nur mit neuen Konzepten im Gesamtkontext von Industrie 4.0 möglich und erfordert eine enge und intelligente Vernetzung von Produktion und Logistik.

State of the Art der Intralogistik

Deshalb läuft die CeMAT von 2018 an parallel neben der weltweit wichtigsten Industriemesse HANNOVER MESSE (23. bis 27. April). "Intelligente Intralogistik ist das Rückgrat und der Enabler von Industrie 4.0. Wenn es darum geht, die komplette industrielle Wertschöpfungskette zu zeigen, dann ist die Intralogistik ein wesentlicher Teil, denn sie sorgt dafür, dass Teile überhaupt bewegt und transportiert werden", resümiert Gruchow.

"Wir haben viele positive Rückmeldungen zur CeMAT 2016 erhalten. Das Leitthema "Smart Supply Chain Solutions" wurde durch zahlreiche Innovationen und Produkte eindrucksvoll und praxisbezogen von den Ausstellern in Szene gesetzt. Die Besucher erlebten auf den Messeständen nicht nur State of the Art der Intralogistik, sondern auch Konzepte und Lösungsansätze für die Zukunft. Die Technologiekonvergenz beim Thema Industrie 4.0 war sehr präsent und unterstreicht, dass die Entscheidung zur Co-Location mit der HANNOVER MESSE ab 2018 richtig war“, sagt Sascha Schmel, Geschäftsführer, VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik.

Besucherqualität steigt

Die diesjährigen Besucherauswertungen zeigen, dass die CeMAT 2016 bei den internationalen Besuchern zugelegt hat. Nach den ersten Auswertungen kamen etwa 39 Prozent der Besucher aus dem Ausland (2014: 30 Prozent), davon wiederum 62 Prozent aus Ländern der Europäischen Union und 20 Prozent aus Asien. (2014: 12 Prozent). Die Top-Besucherländer waren die Niederlande, Polen, Italien, Schweden, Frankreich, China, Spanien, die Tschechische Republik, Belgien und Großbritannien.

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